Press
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Basler Zeitung
15.05.2008 / J. Kouril
Perlentaucher vom Rhein geben Stelldichein
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Baslerstab
02.12.2005 / Ph. Schrämmli
Von der Frau im Mond
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Basellandschaftliche Zeitung
07.12.2005 / U. Grether (Auszug)
Innigkeit - innere Ruhe
Parterre / In der "Singer & Songdays"-Reihe zeigte die Baselbieterin Seraina, wie sie in den letzten Jahren gereift ist.
(...)
Seraina beginnt solo. Die hohe Stimme klingt so kristallin klar, so selbstbewusst und sicher wie stets. Für Nummer drei holt sie Steffi Klär alias "the art of backing vocals" (Seraina) auf die Bühne. Seraina intoniert hier noch fast übertriben laut. Als zu "Woman In The Moon", der fünften Nummer, Raffaele Franco Klär ersetzt, lässt Seraina ihre sich nach hinten hinaus verselbständigende Floskel "Million miles" ins Beliebige entflattern. Hat sich Serainas Timing seit den Zeiten ihrer Band "Plastix noch immer nicht verbessert?
Erst einmal versetzt Francos Schrubben an der E-Gitarre Serainas Stürmen in ständige Verzierungen einen zusätzlichen Halt, Druck. In einem solostück Serainas reibt sich ihr langsameres Gitarrenspiel erneut an dem zappligen Vorwärtsstreben, am Dauer-Forte ihres Stimm-Aufwands.
Ein zähes Zerren, da betritt Luzian Jenny die Bühne. Wie Jennys sachte Begleitung am Akkordeon eine Schwere beigibt, beschert Serainas Überdruck eine ganz neue, nach innen gekehrte Melancholie. Hervorragend. Als Franco zu dem folgenden Stück "Show Me Your Fire" zurückkehrt, verzichtet Seraina in der ersten Strophe ü¨berhaupt auf das Gitarrenspiel, kommt mit dem Instrument erst allmählich hinein. Da ist eine Ruhe, eine Gemessenheit in Serainas Gesang, die dieser Triobesetzung sehr gut ansteht. Schön, wie Seraina das finale "Your fire" zum Ausklingen verwendet.
Steffi Klär ersetzt die Vorigen: "Queen Of The Sidewalk", von einer nach new York ausgewanderten Kollegin Serainas geschreiben, erfolgt, nun in gänzlicher Ruhe und Innigkeit. Im anschliessenden "Summer Rain" singt Klär die zweite Strophe, wie traumwandlerisch bewegen sie sich unisono in den Refrain.
Seraina, allein wie am Anfang, kümmert sich in den beiden Zugaben um "abgespacete Frauen", Lucy zunächst, in ihrem "Himmel mit Diamanten" (eigenwillig adaptiert), dann das nach wie vor hypnotische "Your Ghost" der US-Sängerin Kristin Hersh.
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20minuten
02.12.2005
Seelenbalsam im Parterre: Seraina
Bei diesem Hundewetter braucht die Seele so viele Streichelein-heiten wie nur irgend möglich. Und genau das bietet die filigrane Musik von Seraina. Ihre Lieder handeln von der Frau im Mond, der unergründlichen Tiefe des Meeres und den stürmischen Gezeiten der menschlichen Seele. Das mag zwar klischeehaft abgedroschen klingen, wer aber sehnt sich nicht hin und wieder nach den kleinen Momenten, in denen man sich ironiefrei der Schönheit dieser Themen hingeben darf?
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20minuten
10.06.2005 / T. Nagy
Einfache Musik mit grossartigen Melodien
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Vom Space-Funk über Experimentalperformances zu Singer/Songwriter-Musik: Seraina Clark-Wüthrich (30) hat einen kurvenreichen Weg hinter sich.
«Durch die Musik kann ich die Wandlungsfähigkeit meiner Stimme voll ausschöpfen» erzählt Seraina mit leuchtenden Augen, und das nimmt man ihr auch sofort ab, wenn sie von ihren bisherigen Stationen erzählt. Vor rund zehn Jahren begann sie bei der Funkkapelle Plastix als Frontfrau und brachte das Konzertpublikum zum Grooven.
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Sucht das Einfache und
verzaubert so ihr Publikum:
Seraina Clark-Wüthrich.
(Bild: Markus Stücklin)
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Während eines Aufenthaltes in Liverpool kam sie in Kontakt mit der dortigen Rave-Szene und hatte einen Auftrittb am legendären Glastonbury Festival. Nach ihrem Ausstieg bei Plastix wandte sie sich eher ruhigen Klängen zu und wagte sich solo - nur mit der Gitarre bewaffnet - auf die Bühne. «Was ist die Essenz eines Songs, was macht es aus, dass eine Melodie funktioniert?», fragte sie sich und liess sich dabei von Grössen wie Aimee Mann inspirieren.
«Kreativ sein heisst sich öffnen», ist die Lehrerin überzeugt und wirkt deshalb manchmal in experimentellen Performances mit, bei denen sie sich vor dem Publikum völlig gehen lässt. Das grosse Ziel dabei: «Meine Musik soll möglichst eigen sein.»
Obwohl sie sich manchmal nach den alten Bandzeiten sehnt, hat sie durch ihr Soloprojekt viel gelernt: «Ich bin eine erwachsene Musikerin geworden.» Wenn sie heute auf der Bühne steht - egal ob in Basel oder in New York -, verzaubert sie das Publikum mit ihrer Suche nach dem Einfachen in der Musik, dessen Wirkung aber gerade deshalb umso grösser ist.
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Basler Zeitung (Kulturmagazin)
28.09.2004 / M. Gasser
Ausholen und Austeilen
Bei ihrer Plattentaufe in der Kuppel zeigte die Basler Rock-Band ZED viel Lautes und Gutes. Doch Opening Act Seraina Wüthrich stahl dem Quartett mit ihrem dynamischen Singer-Songwriter-Set fast die Show.Das Kränzchen muss gewunden werden. Was Opening-Act Seraina Wüthrich am Sonntagabend in der Kuppel bot, war schlichtweg brilliant. Die frühere Plastix-Sängerin legte ein halbstündiges Solo-Set der Sonderklasse hin. Exzellentes Songwriting, einfallsreiche Arrangements, feine Gitarrentöne und die schillernde Stimme Wüthrichs sorgten für Hochstimmung. Die Baselbieterin setzte die Messlatte derart hoch, dass man um ZED, die Hauptband des Abends, beinahe fürchten musste. Wie sich zeigte, völlig zu Unrecht. ...
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Basler Zeitung (Basler Agenda)
01.07.2004 / A. Schneitter
Intimitäten
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Plastix waren noch vor wenigen Jahren eine ziemlich präsente Band in Basel - dank Space-Funk, Discogrooves und vor allem dem Gesang von Seraina Wüthrich, von den Medien als «Kristallstimme» gefeiert. Zwei Jahre nach ihrer Auflösung sind Plastix weitestgehend aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden. Seraina
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Kristallstimme mit Gitarre
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Wüthrich hat die Zeit genutzt, intensiv Songs zu schreiben und ist nun zurück. «A Woman, A Guitar» heisst ihr Programm, und das klingt nach New Acoustic Movement, nach einer Hinwendung zur aktuellen Singer/Songwriting-Welle. Aber auch nach einer intimen Atmosphäre, losgelöst von den Zwängen eines Bandgefüges - eine Atmosphäre, in der die «Kristallstimme» auch mal zerbrechlich wirken kann. |